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Erzählungen B

Balinese Dancer

Novellette, geschrieben von Gwyneth Jones

Erstveröffentlichung: 1997; Originaltitel: Balinese Dancer; Sprache: Englisch (Großbritannien); Übersetzung: /; Deutsche Erstveröffentlichung: /

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The Barbie Murders

Novellette, geschrieben von John Varley

Erstveröffentlichung: 1978; Originaltitel: The Barbie Murders; Sprache: Englisch (USA); Übersetzung: /; Deutsche Erstveröffentlichung: /

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Beauty and the Opera, or the Phantom Beast

Novellette, geschrieben von Suzy McKee Charnas

Erstveröffentlichung: 1996; Originaltitel: Beauty and the Opera, or the Phantom Beast; Sprache: Englisch (USA); Übersetzung: /; Deutsche Erstveröffentlichung: /

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Bible Stories for Adults, No. 17: The Deluge

Kurzgeschichte, geschrieben von James Morrow

Erstveröffentlichung: 1988; Originaltitel: Bible Stories for Adults, No. 17: The Deluge; Sprache: Englisch (USA); Übersetzung: /; Deutsche Erstveröffentlichung: /

Kategorien: Neuerzählung und -interpretation von Legenden, Sagen, Mythen und Märchen

Kurzbeschreibung: (SF Site January 1996)
Neuerzählung der Sintflut, bei der die reulose Sünderin Sheila, die nicht auf die Arche Noahs kam, sich an einem zerbrochenen Kanu festhält und schließlich von den Männern der Arche gerettet wird. Auf der Arche stiftet sie Unfrieden und macht sich schließlich mit dem Rettungsboot der Arche davon.

Preise und Empfehlungslisten:

Kommentare, Besprechungen, u.ä.:

  • booktouronline.com, Sammlung von Briefen und Manuskripten, die im Zusammenhang mit der Erzählung 'The Deluge' stehen, sie werden im Original wiedergegeben
  • Korrigierter Link 25.02.2007
  • Rambles (Besprechung der Sammlung Bible Stories for Adults, die 'The Deluge' enthält, durch Jayme Lynn Blaksche)

Big Operation on Altair Three

Kurzgeschichte, geschrieben von Josephine Saxton

Erstveröffentlichung: 1985; Originaltitel: Big Operation on Altair Three; Sprache: Englisch (Großbritannien); Übersetzung: /; Deutsche Erstveröffentlichung: /

Kategorien:

Kurzbeschreibung:

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Birds of the Moon (s. Die Mondvögel)

Birth Days

??, geschrieben von Geoff Ryman

Erstveröffentlichung: 2003 (Interzone April 2003); Originaltitel: Birth Days; Sprache: Englisch (Großbritannien); Übersetzung: /; Deutsche Erstveröffentlichung: /

Kategorien: Schwule, Homophobie

Kurzbeschreibung: (Tangent Online)
Die Erzählung spielt in der nahen Zukunft, in der versucht wird, Homosexualität durch Genmanipulation aus der Welt zu schaffen. Die Geschichte, die aus vier Teilen besteht, wird aus der Perspektive eines Homosexuellen erzählt. Die einzelnen Teile konzentrieren sich jeweils auf einen Geburtstag des Protagonisten: den 16., den 26., den 36. und den 46.

Preise und Empfehlungslisten:

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Black God's Kiss (s. Der Kuss des schwarzen Gottes)

Blitz aus heiterm Himmel

Novellette, geschrieben von Sarah Kirsch

Erstveröffentlichung: 1973 (In: Sarah Kirsch: Die ungeheuren bergehohen Wellen auf See : Erzählungen. Eulenspiegel Verlag, Berlin); Sprache: Deutsch (DDR); Deutsche Ausgaben: vergriffene, aktuelle

Kategorien: Geschlechtswechsel (individuell und einmalig), DDR

Kurzbeschreibung:

Kommentare, Besprechungen, u.ä.:

  • Wolfgang Emmerich (1980) Nachwort. In: Sarah Kirsch, Irmtraud Morgner, Christa Wolf: Geschlechtertausch - Drei Geschichten über die Umwandlung der Verhältnisse. Sammlung Luchterhand 315, Luchterhand, Frankfurt am Main. S. 101-126. Zitat:
    "[...] doch steckt gerade in dem Kernsatz: 'Jetzt, wo ich selbern Kerl bin, jetzt kriek ich die Ehmannzipatzjon', die entscheidende Kritik. Er macht deutlich, daß, was selbstverständlich ist in der Freundschaft zweier Männer - Hilfsbereitschaft, umfassende Achtung, Solidarität -, durchaus nicht selbstverständlich (ja zur Zeit wohl unmöglich) ist in der Beziehung zweier Partner unterschiedlichen Geschlechts. In der idyllischen 'Lösung' der Geschichte steckt also beträchtliche Skepsis, wo nicht Bitterkeit: Die erworbene Freundschaft unter Gleichen (eben unter Männern) ist ja ganz offenbar erkauft mit der Preisgabe der sexuellen Beziehung, die vorher von der Erzählerin als hohes Glück gekennzeichnet wurde. Das gewagte Experiment scheint geglückt - und bezeichnet zugleich ein Scheitern. Der Status quo der DDR-Gesellschaft ist dadurch charakterisiert, daß er nach wie vor nur eine der beiden Selbstverwirklichungsmöglichkeiten - Eros oder Solidarität - zuläßt, nicht aber beide zugleich."
  • Armin Züger (1992) Sarah Kirsch "Blitz aus heiterm Himmel" (Kapitel 5.1.2.1). In: Armin Züger: Männerbilder - Frauenbilder. Androgyne Utopie in der deutschen Gegenwartsliteratur. Peter Lang, Bern. S. 191-195.
    Zitat: "Katharina Sprengel, die Heldin des Textes, ist eine 25jährige, unverheiratete, sexuell emanzipierte Frau, von Beruf Naturwissenschaftlerin in einem Forschungslabor. Sie teilt seit drei Jahren mit dem Fernfahrer Albert ihre Wohnung. Zuerst hatte sie diesen "kurzweiligen Burschen als Übergangslösung" betrachtet, dann aber doch festgestellt, dass sie ihn eigentlich liebt. [...]
    Albert, Katharinas "Herzkönig", ist zwar ein kurzweiliger Bursche und zärtlicher Liebhaber, daneben lässt er sich aber ungeniert von ihr bedienen. Wenn Albert von fünf Tagen Fahrt zurückkommt, so "steht er den sechsten gar nicht auf", und wenn Katharina abends erschöpft von der Arbeit kommt, dann beklagt er sich, dass sie ihn verhungern lasse. [...]
    [...]sie [wacht] - in Alberts Abwesenheit - nach drei Tagen Schlaf eines Sonntagmorgens auf[...] und [stellt] an sich fest[...], dass sie zum Mann verwandelt ist, was sie nach kurzem Schreck [...] mit erstaunlicher Gelassenheit registriert und schliesslich lapidar mit der Bemerkung "passiert ist passiert" quittiert.
    Die Heldin Katharina, die sich nun den Namen Max gibt, gewinnt nach einer kurzen Irritation über ihren neuen Körper Spass an ihrer unverhofften männlichen Identität. Als "Max" verbringt Katharina den ersten Tag ihres neuen Daseins damit, alle kosmetischen Artikel fortzupacken [...], eine Liste der nun benötigten Kleider anzufertigen, einige Möbel umzustellen [...] und im Fernsehen Fussballspiele anzusehen, für die Max plötzlich - aus heiterm Himmel - seine Vorliebe entdeckt. Zusätzlich zu ihrer biologischen Verwandlung nimmt Katharina neue Wahrnehmungs- und Verhaltensweisen an, probiert Schritt für Schritt männliches Rollenverhalten aus und gewinnt Geschmack daran. Kurz, sie geniesst die neuen Möglichkeiten und Privilegien als Mann. Der Wechsel von Katharina zu Max wird also als ein eindeutiger Rollenwechsel beschrieben.
    [...] Alberts Reaktion auf die Verwandlung Katharinas ist zunächst noch undramatischer, als ihre gewesen war: er lacht. Aber sein Verhalten gegenüber Max ändert sich sofort grundlegend; er agiert ihm gegenüber wie ein in jeder Hinsicht gleichgestellter Freund. Wie selbstverständlich kochen sie nun gemeinsam und waschen gemeinsam ab. Max alias Katharina wird zum gleichgestellten, effektiv gleichberechtigten Partner. Ohne Umstände übernimmt Albert seinen Teil der Hausarbeiten. Unaufgefordert erledigt er all jene Arbeiten, um die ihn Katharina, als sie noch Frau war, immer umsonst gebeten hatte. [...]
    In der Folge verzichtet Max auf seine ursprüngliche Berufstätigkeit und fährt bei Albert als Beifahrer mit. [...] Auf der ersten Fahrt entwerfen die beiden gemeinsam die Grundlinien einer neuen Gesellschaft, und Max gibt schliesslich sogar den Gedanken auf, sein Geschlecht zurückzuverwandeln. [...]
    [...] Die Idylle am Schluss der Erzählung trügt. Die utopischen Elemente stimmen uns gar nicht hoffnungsvoll; sie sind bitter und zweifellos ironisch eingefärbt.
    [...] Kirsch will uns mit der auf diese Weise durchgeführten Geschlechtsverwandlung vor die Frage stellen, wieso das, was in der Freundschaft zweier Männer selbstverständlich ist - gegenseitige Achtung, gleicher Rechte, gleiche Pflichten, Hilfsbereitschaft, usw. - nicht auch in der Beziehung zwischen Partnern verschiedenen Geschlechts sein kann. Das freundschaftliche Zusammenleben von Max und Albert macht deutlich: Ein ähnliches gleichberechtigtes Verhältnis zwischen Mann und Frau ist nicht möglich, die Geschlechterproblematik scheint nur lösbar, wenn die Polarität zur Gleichgeschlechtlichkeit aufgelöst wird [...]
    Da Sarah Kirsch am Anfang der Geschichte die Liebe und die Zweierbeziehung zwischen Mann und Frau als das grosse Glück bezeichnet, muss man annehmen, dass sie den Schluss der Erzählung ironisch meint, und dass sie der "Lösung" beträchtliche Skepsis entgegenbringt; denn die neue Freundschaft zwischen Max und Albert ist erkauft durch die Preisgabe eben jener sexueller Beziehung, von der die Erzählerin vor ihrer Verwandlung schwärmte. [...]"
  • Gertrud Lehnert (1994) Vom Geschlechtswechsel zur Androgynie. In: Gertrud Lehnert: Maskeraden und Metamorphosen : als Männer verkleidete Frauen in der Literatur. Königshausen und Neumann, Würzburg. S. 304-331 (S. 312-315 zu "Blitz"). Zitate:
    "Die Erzählerin spielt mit der Frage der Entstehung des Geschlechts. Scheint es zunächst die Biologie zu sein, die über das Soziale entscheidet, so kann doch umgekehrt die Geschichte so gelesen werden, als bestimme das Soziale von vornherein wenn schon nicht über die Biologie schlechthin, so aber doch über die Bedeutung biologischer Faktoren. Wertfreie Biologie kann es dann nicht mehr geben, sie ist immer schon gesellschaftlich determiniert. Im übrigen enthält sich die Erzählerin jeder allzu expliziten Kritik. Sie stellt diesen wundersamen Fall einfach dar, und die Implikationen sind deutlich genug. In einer Welt, in der die Geschlechterrollen polarisiert sind, ist ein gleichberechtigtes Zusammenleben von Mann und Frau unmöglich."
    "Gerade indem die Erzählung eine selbstverständlich berufstätige Frau zur Protagonistin macht und sich ausschließlich auf lächerlich wirkende Kleinigkeiten beschränkt wie Kartoffelschälen oder Kohleschippen, ist ihre implizite Kritik um so herber. Bei allem Witz ist die Bitterkeit unüberhörbar: Es scheint, ungeachtet aller offiziellen Gleichstellung der Frauen, keine Möglichkeit zu geben, die innere, d.h. strukturelle Ungleichheit zu überwinden. Ein wirklich solidarisches Zusammenleben von Menschen scheint nur zwischen Gleichgeschlechtlichen möglich. Indem die Erzählerin nicht nur das Verhalten von Männern kritisiert, sondern auch die Abhängigkeit der Frauen von bestimmten rollenspezifischen Vorstellungen aufzeigt, wird ihre Kritik des Männlichen von innen zugleich zu einer Kritik des Weiblichen, d.h. der Gesellschaft schlechthin. Daß andererseits ihre Darstellung der gleichberechtigten Männerfreundschaft durchaus auch utopische Züge trägt, weil auch und gerade "Männerbünde" bekanntlich stark hierarchisiert sind, steht außer Frage."
    "Zweifelsfrei entwirft Sarah Kirsch die "Utopie" eines nicht von Heterosexualität bestimmten Zusammenlebens, die m.E. eher schlechthin asexuell denn homosexuell ist. Damit affirmiert sie aber exakt die binäre Struktur der gegenswärtigen Gesellschaft, in der es, wie sie unterstellt, keine Solidarität zwischen den Geschlechtern gibt, so daß die einzige Lösung der Wechsel des Geschlechts ist. Insofern wird die Utopie, strenggenommen, zur Anti-Utopie."

Bloodchild (s. Blutsbrut)

Bluebeard's Eggs

Novellette, geschrieben von Margaret Atwood

Erstveröffentlichung: 1983; Originaltitel: Bluebeard's Eggs; Sprache: Englisch (Kanada); Übersetzung: /; Deutsche Erstveröffentlichung: /

Kategorien: Märchen

Kurzbeschreibung:

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Blutsbande (s. Blutsbrut)

Blutsbrut (weiterer deutscher Titel: Blutsbande)

Novellette, geschrieben von Octavia Butler

Erstveröffentlichung: 1984; Originaltitel: Bloodchild; Sprache: Englisch (USA); Übersetzung: Bernd Müller (Bastei, Goldmann), Jürgen Langowski (Heyne); Deutsche Erstveröffentlichung: 1985 (In: Donald A. Wollheim, Arthur W. Saha (Hrsg.) World's Best SF 4. Bastei Science Fiction Special 24069, Bastei-Lübbe Verlag. S. 291-321)
Deutsche Ausgaben: vergriffene, aktuell keine

Kategorien: Sciencefiction, schwangerer Mann

Kurzbeschreibung:
Gan lebt auf einen fremden Planeten in einem Reservat für Menschen, die einmal als KolonistInnen gekommen sind. Die einheimische intelligente Rasse, die Tlics, brauchen die Menschen als Brutkörper für ihre Nachkommen, was für die Menschen jeweils ein gefährliches und schmerzhaftes Unterfangen ist. Die Beschützerin von Gans Familie und Verwalterin der Menschen-Reservats, T'Gatoi, ist bei Gans Familie zu Besuch, als sie auf der Straße einen Mann entdecken, der kurz vor der Geburt eines Tlic-Wurfs steht.

Preise:

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Boobs (s. Titten)

Boys

Kurzgeschichte, geschrieben von Carol Emshwiller

Erstveröffentlichung: 2003 (Scifiction 28.1.2003); Originaltitel: Boys; Sprache: Englisch (USA); Übersetzung: /; Deutsche Erstveröffentlichung: /

Kategorien: Geschlechtertrennung, Krieg, Militarismus

Kurzbeschreibung:

Preise und Empfehlungslisten:

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The Brew

Kurzgeschichte, geschrieben von Karen Joy Fowler

Erstveröffentlichung: 1995; Originaltitel: The Brew; Sprache: Englisch (USA); Übersetzung: /; Deutsche Erstveröffentlichung: /

Kategorien:

Kurzbeschreibung:

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The Bride of Bigfoot

Kurzgeschichte, geschrieben von Kit Reed

Erstveröffentlichung: 1998; Originaltitel: The Bride of Bigfoot; Sprache: Englisch (USA); Übersetzung: /; Deutsche Erstveröffentlichung: /

Kategorien: mythische Wesen (Bigfoot)

Kurzbeschreibung:

Preise und Empfehlungslisten:

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