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Literaturgattungen [Encarta, 2000]: literarische (oder künstlerische) bildhafte Veranschaulichung eines Abstraktums (Begriff oder Vorgang), oft durch Personifizierung. Im Gegensatz zum Symbol verweist die Allegorie nicht auf das Gemeinte, sondern verkörpert dieses. Die Bezüge sind deshalb oftmals klar zu erkennen. So wird etwa in der Malerei die Liebe in Gestalt Amors, das Alter als Greis oder die Eitelkeit als junge Frau mit Spiegel dargestellt.
Der Cyberpunk ist eine SF-Unterform, die in den achtziger Jahren entstanden ist. Die "Punk"-Komponente des Cyberpunk charakterisiert eine Grundhaltung der Protagonisten. Sie sind jung, aggressiv, "streetwise" und lehnen das bestehende gesellschaftliche System ab. Der "Cyber"-Teil des Wortes Cyberpunk bezieht sich auf die virtuelle Realität (den Cyberspace).
[Meid, 2000]: Im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts entstandene Romangattung, die die Bildungs- und Entwicklungsgeschichte eines Menschen in seiner Auseinandersetzung mit der Welt thematisiert. In der Regel wird dabei die Bildungsgeschichte als Prozess der Selbstfindung und -orientierung verstanden, der zu einem Ausgleich von Ich und Welt führt bzw. diesen Ausgleich wenigstens als Postulat in sich einschließt. Im Gegensatz zum konkreten historischen Gattungsbegriff des Bildungsroman bezeichnet Entwicklungsroman oftmals die allgemeinere, historisch nicht fixierte Kategorie.
Clute, Nicholls (Hrsg.) (1995) unterscheiden vier Formen der Pastorale im SF-Genre:
Realistische Geschichte mit einem vereinzelten phantastischen Element Fischer (2000): Bezeichnung für das Genre der Abenteuerromane in der Nachfolge von Daniel Defoes The Life and Strange Surprizing Adventures of Robinson Crusoe (1719; zwei eigene Fortsetzungen 1719 und 1720), der seinen Lesern in didaktisch-aufklärerischer Absicht einen von Optimismus und pragmatischer Vernunft geleiteten Helden in seinem Inselexil und dessen neuerlich durchlebten zivilisationsgeschichtlichen Entwicklungsprozess vor Augen führt. In den kritischen oder parodistischen Robinsonaden der Spätaufklärung wird Defoes positives Gesellschaftsmodell zusehends obsolet.
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