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Was ist die Motivation für diese Website?
Welche Ziele werden mit der Website verfolgt?
Was bietet die Website?
Welche Zielgruppe hat die Website?
Wie lange gibt es die Website bereits?
Wer macht die Website?
Woher kommen die Informationen für die Website?
Hat die Website ein Logo oder ein Banner?
"Feministische phantastisch-utopische Literatur" ist ziemlich unhandlich. Gibt es nichts griffigeres?
Wie kann man mit Dir Kontakt aufnehmen?

Was ist die Motivation für diese Website?
Ich bin seit meiner Schulzeit an feministischer Sciencefiction und Utopie interessiert, hatte aber jahrelang Schwierigkeiten, solche Werke zu finden. In den Buchläden sah ich sie nicht, keineR meiner Bekannten kannte sie, in den Zeitungen wurden (und werden) sie nicht besprochen. Dann stieß ich Mitte der neunziger Jahre auf die Website Feminist Science Fiction, Fantasy, & Utopia von Laura Quilter und kurze Zeit darauf begann Laura mit ihrer Emailliste zu feministischer SF, an der von Anfang an beteiligt war. Mit der Website und den vielen Listenmitgliedern, die meine Interessen teilten, tat sich mir eine neue Welt auf.
Nur hatte ich damals Schwierigkeiten, an die genannten Bücher heranzukommen. In den meisten Fällen waren sie entweder noch gar nicht ins Deutsche übersetzt oder die deutschen Ausgaben längst vergriffen. Und die Beschaffung englischsprachiger Bücher gestaltete sich damals noch deutlich umständlicher als heute.
1998 beschloss ich, ein deutsches Gegenstück zu Lauras Website zu gestalten, mit dem Ziel die deutschsprachigen Ausgaben der feministischen SF&F (die zum größten Teil in englischer Sprache geschrieben ist) zusammenzustellen und bekannt zu machen. Meine Hoffnung war auch, im näheren Umkreis (und nicht nur über dem Teich) Leute zu finden, die meine Interessen in Bezug auf Sciencefiction teilen.
 

Welche Ziele werden mit der Website verfolgt?
Die verfolgten Ziele sind

  • die feministische SF&F&Utopie im deutschsprachigen Raum bekannt zu machen,
  • Kontakt zu und zwischen Leuten, die sich für feministische phantatisch-utopische Literatur interessieren, herzustellen,
  • der deutschsprachigen SF-Szene eine weitere Perspektive, den feministisch-kritischen Blickwinkel, hinzuzufügen bzw. diesen zu stärken.

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Was bietet die Website?
Primär werden Romane, Erzählungen, Erzählsammlungen und Anthologien gelistet, die dem phantastisch-utopischen Bereich zugeordnet werden können und die als feministisch bezeichnet werden können. Zu diesen Werken werden neben den bibliographischen Angaben (Original und ggf. deutschsprachige Ausgabe) Informationen und Links zu Besprechungen u.ä. angeführt. Die Werke sind auch verschiedenen Kategorien und Themen zugeordnet (z.B. Fantasy, Kämpferinnen, Zeitreise, Geschlechtswechsel).
Weiterhin werden Informationen zu den Autorinnen und Autoren, die solche Werke geschrieben haben, bereitgestellt.
Neben diesem Kern gibt es auch eine Liste der deutschsprachigen feministischen Utopie-Phantastik, eine Liste der Sekundärliteratur, Artikel zum Thema, relevante Nachrichten sowie natürlich auch Links zu anderen Websites, die für dieses Thema von Interesse sind.
 

Welche Zielgruppe hat die Website?
Die Website wendet sich an

  • alle LeserInnen, die sich für feministische SF&F&Utopie interessieren und entsprechende Werke und Informationen dazu suchen,
  • alle LeserInnen der Utopie-Phantastik, die neue Bereiche entdecken wollen oder die neugierig darauf sind, ihnen bereits bekannte Werke unter neuen Gesichtspunkten zu lesen,
  • alle LeserInnen feministischer Literatur i.allg., in der Hoffnung, sie auf den Bereich Utopie-Phantastik aufmerksam zu machen.
AkademikerInnen mit dem Arbeitsgebiet feministischer phantastisch-utopischer Literatur gehören nicht zur primären Zielgruppe der Website, obwohl ihnen die Website punktuell vielleicht weiterhelfen kann.
 

Wie lange gibt es die Website bereits?
Die Website ist seit 1. November 1998 online.
 

Wer macht die Website?
Petra Mayerhofer.
Ich bin Maschinenbau-Ingenieurin und arbeite als Projektleiterin für ein großes Systemhaus.
Zum Feminismus kam ich während eines Studienaufenthalts 1989 in den USA, wo ich die Erfahrung machte, dass mit der Tatsache, dass eine Frau Maschinenbau studiert, auch ganz locker und unverkrampft umgegangen werden kann. Ich war davor schon eine "Emanze", doch erst danach begann ich mich auch mit feministischen Theorien zu beschäftigen. Im Laufe der Jahre habe ich einen AK Frauen an unserer Fachschaft mitgegründet, beim Frauenreferat der Uni Stuttgart mitgearbeitet, 1994 beim Frauenstreik mitgemacht und mich eine Zeit lang beim Frauennotruf Stuttgart engagiert. Von 2000 bis Anfang 2003 habe ich den 28. Kongress von Frauen in Naturwissenschaft und Technik mitorganisiert.
SF, feministische wie auch andere, habe ich bereits in meiner Schulzeit gelesen, als ich mich noch nicht als Feministin bezeichnet habe. Anfang der neunziger Jahre erwachte meine Interesse daran wieder und als ich ein paar Jahre später die Website Feminist Science Fiction, Fantasy, & Utopia von Laura Quilter entdeckte, gab es kein Halten mehr. Laura bietet auch einen Emailverteiler zum Thema, bei dem ich seit vielen Jahren Mitglied bin, und in dessen Rahmen ich viel über feministische SF, Frauen in der SF, Feminismus wie auch SF im allgemeinen gelernt habe.
Als ich 1998 mit dieser Website begann, hatte ich zwar schon einiges an feministischer SF&Utopie gelesen, doch vieles - auch von den "Klassikern" der feministischen SF/Utopie - kannte ich damals noch nicht. Meine Wissenslücken diesbezüglich sind kleiner geworden, doch immer noch vorhanden. Ich hatte nicht beabsichtigt, Artikel zum Thema feministische Utopie-Phantastik zu schreiben. Doch aus dem Wunsch heraus, einmal von Angesicht zu Angesicht über feministische SF zu sprechen, habe ich 2000 beim 26. Kongress von Frauen in Naturwissenschaft und Technik einen Vortrag zum Thema "Geschichte der Frauen in der US-amerikanischen SF" gehalten, den ich dann später schriftlich ausgearbeitet habe. Im gleichen Jahr hat mich Christoph Spehr zum ersten Out of this World-Kongress eingeladen, bei dem ich den Tiptree Award für 'gender-bending SF' vorgestellt habe. Der Tagungsband erschien bei Argument, mit Christoph, der die Hauptarbeit gemacht hat, und mir als HerausgeberInnen. 2001 wurde ich von Jacek Rzeszotnik gebeten, eine Bibliographie zur feministischen SF&F&Utopie zur EDFC-Anthologie (2002 erschienen) zur Phantastischen Frauenliteratur zu machen.
Ich werde sicherlich in Zukunft weitere Artikel schreiben und an geeigneter Stelle Workshops anbieten, doch ist meine freie Zeit dafür sehr begrenzt.

 

Woher kommen die Informationen für die Website?
Wenn es sich bei der Quelle um andere WWW-Seiten handelt, werden diese direkt gelinkt. Alle anderen Quellen sind auf der Seite Verwendete Informationsquellen zusammengestellt.
 

Hat die Website ein Logo oder ein Banner?
Noch nicht. Ich bin weder grafisch begabt noch ist mir ein gutes Symbol für die Website eingefallen. Freiwillige vor!
 

"Feministische phantastisch-utopische Literatur" ist ziemlich unhandlich. Gibt es nichts griffigeres?
Mir wär's recht, doch leider ist mir selbst nie etwas passendes eingefallen. Das Akronym FPUL ist recht unschön. Am besten wäre irgendein anderer Begriff oder Name, der für das Ganze stehen könnte. Ich habe einmal mit dem Gedanken gespielt, "Ammonit" als Titel zu nehmen, weil ich das Buch so gut finde, doch würde damit der Inhalt der Website zu sehr auf Frauengesellschaften reduziert.
 

Wie kann man mit Dir Kontakt aufnehmen?
Über die Emailadresse kontakt@feministische-sf.de.
Ich freue mich über jede Email. Leider bin ich oftmals beruflich und privat so ausgelastet, dass ich nur mit (starker) Verzögerung darauf reagiere. Bitte habt etwas Geduld mit mir.
Warum die Emailadresse nicht (mehr) als Link erscheint, sondern kopiert werden muss:

  • Zum einen haben einige SurferInnen ihre Emailprogramme nicht mit ihrem Browser gekoppelt. Ein Link, bei dem sich hinter dem Wörtchen Kontakt oder Mail die Emailadresse "verbirgt", funktioniert bei ihnen daher nicht, noch schlimmer: sie können die Emailadresse nicht lesen und damit auch nicht abschreiben. So haben es mir einige Freundinnen berichtet.
  • Zum anderen nimmt die Zahl der Spammails immer mehr zu. Wie mir berichtet wurde, sammeln die Spammer dafür die verlinkten Emailadressen im Netz per Robot ein, ohne Link würden die Adressen von den Robots nicht entdeckt. Erste Erfahrungen scheinen zu belegen, dass dies zumindest teilweise richtig ist. Jedenfalls hat die Zahl der Spammails, die ich erhalte, abgenommen.

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