A B C D E
F G H I J
K L M N O
P Q R S
SCH ST T
U V W X
Y Z
Unheimliche Reise
geschrieben von Jutta Heinrich
Erstveröffentlichung: 1998 (Europäische Verlagsanstalt, Hamburg); Sprache: Deutsch
Deutsche Ausgaben: vergriffene, aktuell keine
Kategorien: Genmanipulation, -technik,
nähere Zukunft,
Deutschland
Kurzbeschreibung: (Verlagsankündigung)
Eine Frau, auf der Suche nach dem Neuen in eine öde, scheinbar unscheinbare Kleinstadt
verschlagen, gerät in ein
Gespinst aus Schweigen, Gewalt und dumpfer Ahnung. Getrieben von dem Drang, das Geheimnis
zu entschleiern, die Wand
der Lügen zu durchbrechen und gleichzeitig auf der Flucht vor der aufdämmernden
Wahrheit, wird sie immer tiefer
hineingezogen in ein Geschehen, dessen Opfer sie selbst zu werden droht. Dies ist nicht
nur eine unheimliche Reise,
auf die die Autorin ihre Protagonistin schickt, sondern eine des Lesers in das Herz der
Finsternis. Virtuos läßt
Jutta Heinrich uns mit der Protagonistin zusammen dem Geheimnis auf die Spur kommen und
bringt uns an den Ort der
eigentlichen Geschichte, dorthin, wo der "neue Mensch" entsteht.
Kommentare, Besprechungen, u.ä.:
- Stadt Gay Web (Besprechung von Lisa)
- Besprechung von Kirsten Meißner in Virginia - Zeitschrift für Frauenbuchkritik 13 Jg., Ausgabe 25, Herbst 1998, S. 6. Zitat:
"Raumgreifende Wortbilder, spritzige Dialoge und beiläufiges Sinnieren über Ehepaare machen das Buch zu einem Lesevergnügen
der besonderen Art. In einem Wirbel von Thriller, Western, Satire, Philosophie und Parodie gelingt Jutta Heinreich ein
ungewöhnlicher Spannungsbogen. Er reicht von der harmlosen Urlaubsreise zu den Gefahren der Genmanipulation, denn in der kleinen Stadt
hat die Zukunft längst begonnen."
- Hannelore Scholz (1998) Heinrich Jutta.
In: Ute Hechtfischer, Renate Hof, Inge Stephan, Flora Veit-Wild (Hrsg.) Metzler-Autorinnen-Lexikon. Metzler, Stuttgart. S. 221-222. Zitat:
"Ihrer ungewöhnlichen Sprachkultur, präzisen gedanklichen Schärfe, ihrer Sensibilität und
ihrem Phantasiereichtum begegnen wir wieder im Roman Unheimliche Reise (1998). Sie schickt ihre Ich-Erzählerin
auf die Suche nach unseren neuen und alten Ängsten, die Angst vor dem Homunculus, vor dem Golem oder dem
geklonten Menschen. Mit einer atemberaubenden Erzählstrategie führt H. uns spannendes Erzählen vor."
- Kai Köhler (2000) Unheimlich, erklärt: Jutta Heinrich misstraut dem eigenen Sprachwerk. literaturkritik Nr. 7 - Juli/August 2000
- Berliner LeseZeichen, Ausgabe 3/99 (Besprechung von Gisela Notz)
- qtxt (Besprechung von Susanne Gerber)
|