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Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura

Titelbild: Luchterhand 11872, 1994
geschrieben von Irmtraud Morgner

Erstveröffentlichung: 1974 (Aufbau-Verlag, Berlin); Sprache: Deutsch
Deutsche Ausgaben: vergriffene, aktuell keine

Fortgesetzt in: Amanda, Das heroische Testament (Salman-Trilogie)

Kategorien:

Kurzbeschreibung:

Kommentare, Besprechungen, u.ä.:

  • Sigrid Damm (1975) Irmtraud Morgner: Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura. Weimarer Beiträge 9 (1975), 138-148
  • Martin Gregor-Dellin (1975) Trobadora aus der Retorte: Was die Spielfrau Laura der DDR-Autorin Irmtraud Morgner verriet. Frankfurter Allgemeine Zeitung 10.3.1975
  • Nikolaus Marggraf (1975) Die Feministin der DDR: Irmtraud Morgners Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz. Frankfurter Rundschau 24.5.1975
  • Nicolaus Neumann (1976) Ein Ritterfräulein hat die Männer satt: Von achthundert Jahren Geschlechterkrieg erzählt ein Bestseller aus der DDR. Stern 24.6.1976, S.83
  • Besprechung von Klaus W. Pietrek in Frank Rottensteiner, Michael Koseler (Hrsg.) (1989-1997) Werkführer durch die utopisch-phantastische Literatur. Loseblattsammlung. Corian, Meitingen, 17. Erg.-Lfg. August 1995.
  • Was bleibt?: Deutsche Prosa (Ost und West) seit 1945. Eine Dokumentationsausstellung des Goethe-Institut London (Besprechung von Gerhardt Csejka)
  • the complete review, Infoseite
  • Eva Kaufmann (1998) Morgner, Irmtraud. In: Ute Hechtfischer, Renate Hof, Inge Stephan, Flora Veit-Wild (Hrsg.) Metzler-Autorinnen-Lexikon. Metzler, Stuttgart. S. 367-369. Zitat:
    "Mit dem Roman Leben und Abenteuer der Trabodora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura legte sie 1974 ein Buch vor, das die Gleichberechtigungspolitik in der DDR aus weitem historischem Blickwinkel bilanziert - ein Buch, das für die Ausbildung weiblichen Selbstbewußtseins große Bedeutung erlang und auch im Westen Aufsehen erregt hatte. Die verzweigte Romankonstruktion beruht auf dem überaus tragfähigen Fabelansatz: 1968 wird eine provenzalische Minnesängerin nach 800 Jahren Dornröschenschlaf aufgeweckt und versucht herauszufinden, ob sich die Lage der Frauen zum Besseren gewendet habe, namentlich im 'gelobten Lande' DDR. In Umkehr männlich geprägter Motive gesellt M. der Trobadora eine Spielfrau zu, im Normalalltag eine S-Bahn-Triebwagenführerin [...]. In diesem vor Witz und phantastischen Einfällen funkelnden Roman wird die Analyse gegenwärtiger Kämpfe um Emanzipation verbunden mit der ungeschriebenen bzw. in Mythen aufgehobenen Geschichte von Frauen. Dokumente der Zeitgeschichte werden in reicher Zahl einmontiert. Aus dem Zusammenwirken unterschiedlicher Materialien ergibt sich ein differenziertes Situationsbild: Unverkennbar sind die Fortschritte der weiblichen Emanzipation, aber auch die immer neu sich reproduzierenden patriarchalischen Denkmuster. Dieser Roman steckt voller Utopieelemente; die Hoffnung ist spürbar, daß der 'Scheißkrieg zwischen den Geschlechtern' [...] in historisch absehbarer Zeit aufhören werde."
  • Elizabeth Morier (2001) Socialist Magical Realism: Irmtraud Morgner's Trobadora Beatric. The Complete Review II (2001) 2
  • Kurzzitat "Kaffee verkehrt" aus dem Buch, Viertes Buch, 19. Kapitel, wiedergegeben vom Driland Kolleg
  • Verhandlungsgespräch zwischen der Cheflektorin des Aufbau-Verlags (AV) und Laura (L:) über das zum Kauf gebotene Projekt eines Montageromans, Kurzzitat auf der Homepage von Dagmar Buntins (Werner-Siemens-Schule Stuttgart)
  • Danny Yee's Book Reviews (englisch)
  • Sabine Doering (2001) Weibliche Faustgestalten. Einblicke Nr. 34, Herbst 2001 (online wiedergegeben auf Website der Uni Oldenburg, als PDF-Datei) (im letzten Drittel geht es um die ersten beiden Bücher der Salman-Trilogie)
  • Katrin Rösler und Hendrikje Schönemann (2002) Irmtraud Morgner: "Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura" - Eine Romansatire oder ‘Die Bibel des Feminismus’? Entstanden im Rahmen des Hauptseminars: Deutsche Zustände im Zerrspiegel: Romansatiren und -grotesken des 20. Jahrhunderts von Heinrich Mann bis Thomas Brussig am Institut für Neuere deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin im Wintersemester 2001/2002 bei Herrn Prof. Dr. R. Steinlein. Umfasst Rezension, Rezeption, Erzähltechnik, u.v.m.
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