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Herland

geschrieben von Charlotte Perkins Gilman

Erstveröffentlichung: 1915; Originaltitel: Herland; Sprache: Englisch (USA); Übersetzung: Sabine Wilhelm; Deutsche Erstveröffentlichung: 1980 (rororo Neue Frau 4607. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg)
Deutsche Ausgaben: vergriffene, aktuell keine

Kategorien: Utopie, Parthenogenese, Frauengesellschaft

Kurzbeschreibung:

Kommentare, Besprechungen, u.ä.:

  • Gutenberg Project - Rohtextversion (310K)
  • Vollständige Online-Wiedergabe von Herland, Teil von inforM (Information for Maryland) (englisch)
  • Reading and Journal Questions on Chalotte Perkins Gilman's Herland (1915) von Dr. Elisa Kay Sparks
  • Edith Anderson (1982) Feministische Utopie. Sinn und Form 34 (1982) 2, 443-455. Zitat:
    "Der Stil ist drollig, die Sprache die der Jahrhundertwende und voll vom jungenhaften Abenteuertum und Ulk der oberen Mittelklasse, der Beginn ganz wie bei Jerome K. Jerome, Gilmans Zeitgenossen, in "Drei Mann in einem Boot". Trotz stilistischer Holper bekommt die Geschichte Schwung und macht ein höchst amüsantes Spiel aus den Fragen, was ist weiblich, männlich, maskulin, feminin, was sit kulturell erworben und was biologisch determiniert."
  • Maria Porrmann (1989) Angst - Flucht - Hoffnung. Von der Gothic Novel zum utopischen Roman. In: Gnüg, Hiltrud; Möhrmann, Renate (Hrsg.) Frauen - Literatur - Geschichte. Schreibende Frauen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Suhrkamp Taschenbuch 1603, Suhrkamp, S. 166-188.
    In dieser literarischen Analyse geht Porrmann u.a. auch auf Frankenstein ein (S. 180-181). Zitate:
    "In Herland ist die Arbeit spezialisiert, aber nicht entfremdet, nicht nur weil der Beruf den Neigungen und Fähigkeiten entspricht, sondern weil sich in jedem Teil die Struktur des Ganzen widerspiegelt. Diese im höchsten Maß zur Schwesterlichkeit, Mütterlichkeit und Vernunft begabten Frauen überlassen gegebenenfalls sogar die Erziehung ihrer Kinder eigens dazu Ausgebildeten. "Bei uns ist die Kindererziehung eine Kultur und Wissenschaft geworden", eine Wissenschaft, die wir uns als konsequente Fortentwicklung der Montessori-Pädagogik, auf die verwiesen wird, vorstellen müssen: eine unserer heutigen Friedenspädagogik bereits erstaunlich ähnliche Erziehung mit Sport- und Lernspielen, die keinen Zwang, keinen Wettkampf, weder Sieger noch Besiegte kennt."
    "Eines aber ist Herland auch nicht: antirassistisch. Gerade diese Erweiterung hätte doch die amerikanische Wirklichkeit und die phantastische Konstruktion der Parthenogenese provozieren müssen. [...] Ihr Land ist weiß und sauber."
  • Challenging Destiny (Besprechung von James Schellenberg) (englisch)
  • Jeremy Adam Smith (2005) The Ten Stupidest Utopias!. Strange Horizon 5.9.2005
  • The Book Barn (Besprechung von "The Rev")
  • Neuer Link 15.04.2007
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