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Die Judasrose (Zweiter Band der 'Native Tongue'-Trilogie)
geschrieben von Suzette Elgin Haden
Erstveröffentlichung: 1987; Originaltitel: The Judas Rose: Native Tongue II; Sprache: Englisch (USA);
Übersetzung: Horst Pukallus; Deutsche Erstveröffentlichung: 1990 (Heyne Science Fiction 4651, Heyne, München)
Deutsche Ausgaben: vergriffene, aktuell keine
Fortsetzung von: Amerika der Männer
Fortgesetzt in: Earthsong
Kategorien: Dystopie
Kurzbeschreibung:
Kommentare, Besprechungen, u.ä.:
- Kurzbesprechung auf Roger's Bauplatz
- Ute Perchtold (1990) Suzette Haden Elgin:
Die Judasrose. Science Fiction Media Nr. 75/1990, S. 41-43. Zitate:
"Eine leichte Lektüre ist es nicht.
Elgin fordert volle Konzentration von ihren LeserInnen, weil die Chronologie
der Ereignisse sich nur mühsam erschließt, Schauplätze
und Personen von Kapitel zu Kapitel wechseln - so entsteht ein Mosaik,
das erst zusammengesetzt sein will."
"Sieht man von den zum Teil sehr verwirrenden
Sprüngen durch die Zeit ab, die die Einordnung mancher Szenen zusätzlich
erschweren (einige lassen sich trotzdem nicht unterbringen, ich warte auf
Teil 3), ist "Die Judasrose" ein mitreißender Roman geworden, der
nicht mehr so viel Wut wie Teil 1 freisetzt, dafür einen zarten Hoffnungsschimmer
am Horizont erscheinen läßt."
- Bernhard Kempen (1992) Die Judasrose.
In: Wolfgang Jeschke (Hrsg.) Das Science Fiction Jahr #7 - Ausgabe 1992.
Heyne Science Fiction & Fantasy 4850, Heyne, München. S. 777-779.
Zitat:
"Mit Die Judasrose [...] hat die feministisch
geprägte SF-Autorin Suzette Haden Elgin wieder eine beunruhigende
Utopie über die Rückkehr zur Männerherrschaft geschrieben.
Ihre Stärke liegt darin, Verhaltensweisen im Umgang der Geschlechter,
über die man(n) sich ansonsten kaum Gedanken macht, präzise zu
analysieren und ihre Motive zu interpretieren. So dürfte jeder Mann
nach der Lektüre dieses Romans Schwierigkeiten haben, sich noch höflich
und zuvorkommend einer Frau gegenüber zu verhalten, ohne ein schlechtes
Gewissen zu bekommen, denn für Elgin ist selbst die traditionelle
Ritterlichkeit letztlich auch nur ein subtiler Unterdrückungsmechanismus."
- Carpe Librum (Besprechung von Michael Matzer)
- Feminist SFF & Utopia Review (Kurzkommentar von Laura Quilter)
- X-Zine (Besprechung von Michael Matzer) (deutsch)
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