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Sean Stewart (1965- ), Kanada

Geboren in Lubbock, Texas. Als Stewart drei Jahre alt war, zogen seine Eltern mit ihm nach Edmonton, Alberta, Kanada. Während seiner Schulzeit spielte er in vielen Theaterstücken, wandte sich dann aber dem Schreiben zu, nahm am Young Canadian Writers Award-Wettbewerb teil und gehörte schließlich zu den zwölf FinalistInnen. Stewart studierte Anglistik an der University of Alberta (Abschluß 1987).
1992 erschien sein erster Roman, Passion Play, der der SF zuzurechnen ist. Seine späteren Romane waren Fantasy.
In den letzten Jahren hat sich Stewart sehr stark mit Alternate Reality Gaming beschäftigt, das sind komplexe Rollenspiele, bei denen unter Zuhilfenahme des Internets, des Telefons und gedruckter Medien tausende von SpielerInnen weltweit beteiligt sind. Stewart war der "Puppenspieler" zweier solcher Projekte: 2001 für ein an den Film K.I. angelehntes Rollenspiel und 2004 für die 'I Love Bees'-Promotion des Videospiels Halo 2.
Stewart lebte einige Zeit in Vancouver, Kanada, Houston, Texas, und Monterey, Kalifornien und lebt nun in Davis, Kalifornien. Stewart ist verheiratet und hat zwei Töchter.
Die Romane Passion Play (1992) und Nobody's Son (1993) wurden jeweils mit dem Aurora Award ausgezeichnet. Der Roman Galveston wurde mit dem 2001 World Fantasy Awards und dem 2001 Sunburst Award (für kanadische phantastische Literatur) ausgezeichnet.
Q: u.a. Locus Magazine Interview März 1999, Prix Aurora, Sunburst Award Website, Locus Online 4.11.2001, Locus Magazine May 2005

Websites von und zu Sean Stewart:

Interviews mit und Artikel zu Sean Stewart:

  • Anonym (1999) Sean Stewart: Truths of One. Auszug aus Locus Magazine, März 1999
  • Gavin J. Grant (2001) Very Interesting People: Sean Stewart. BookSense March 2001
  • Hannes Riffel (2003) Sean Stewart: Magische Welten und "A.I." (Interview). phantastisch! Nr. 3, 2003, S. 27-31. Zitat: "Betrachtet man Sean Stewarts Romanwerk als Ganzes, so wird ein bemerkenswerte Entwicklung sichtbar. Anfänglich sah er sich noch den Konventionen der herkömmlichen Science Fiction ('Passion Play') oder Fantasy ('Der schwarze Dolch', 'Schwester des Sturms') verpflichtet. Spätestens mit 'Die Nachtwache' hatte er jedoch zu jener Spielart des Magischen Realismus gefunden, für die er heute bekannt ist: Eine ins Phantastische hinüber gleitende Schilderung nordamerikanischer Lebensverhältnisse, wie wir sie für den südamerikanischen Kontinent von Gabriel García Márquez oder Julio Cortázar kennen."
  • Karen Schechner (2004) A Perfect Summer Ghost Story (Interview). Bookselling This Week 11.8.2004
  • Korrigierter Link 15.04.2007
  • Anonym (2005) Sean Stewart: Jazz, Tightrope Walking, and a Bit of Stage Magic (Interview). Auszug aus Locus Magazine May 2005

Romane:
Hexensturm (1998)

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