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Titelbild: Lab’san’dar. I.L. Lacrima Verlag, ISBN 3-936972-10-9

Der Lab’san’dar

geschrieben von Sandra Henke

I.L. Lacrima Verlag, Juli 2004. 200 S., 11,90 Euro, ISBN 3-936972-10-9

Klappentext:

Die menschliche Rasse ist nach dem atomaren Knall - den sie als Vergleich zum Urknall den 'Big Bang' nennt, da die Welt eine zweite Geburt erlebte - knapp ihrer kompletten Vernichtung entgangen. Nur wenige haben überlebt. Sie rotten sich gegen die Ausgeburten der neuen Hölle zusammen, denn zig Jahre nach der Katastrophe versuchen fremde Völker die Herrschaft zu übernehmen und die Menschen auszumerzen. Völker, die in den entlegensten Ecken des Erdballs gehaust haben, von den Menschen je her in ihrer Existenz bedroht wurden, bis der Big Bang ihnen die Möglichkeit zur Ausbreitung schenkte.

Der Hass auf allen Seiten scheint unüberwindbar.

"Der Lab'san'dar" handelt von der Menschenfrau Solitude, die nach langer Suche 2106 im zerstörten Cuxhaven - neuzeitlich "Cux" genannt - auf Menschen trifft. Doch nichts ist, wie sie es ersehnt hat. Die Bewohner der Zuflucht begegnen ihr mit Misstrauern und stoßen sie gleich in ein gefährliches Abenteuer.

"Der Lab'san'dar" handelt auch von T'har, der sich in seinem Amt beweisen muss und zwischen den Fronten der Sand'hor und Alligadronen steht, da er das erste und einzige Mischlingswesen aus den Völkern ist - gezeugt, um den Pakt zu untermauern. Er ist gewzungen gegen Intrigen zu kämpfen, die hinter seinem Rücken gesponnen werden.

"Der Lab'san'dar" erzählt von vielen weiteren Schicksalen, die miteinander verflochten sind ... der Menschenfrau Shaila, der Sand'hor Sid'he, dem Alligadronen Plator und vielen mehr. Sie alle versuchen auf ihre Art und Weise mit der befremdlichen Situation umzugehen und ihren Platz in der Welt zu finden. Jeder kämpft darum, seine Prinzipien aufrecht zu erhalten und durchzuboxen - koste es, was es wolle. Leider sind diese Ziele allzu oft c-o-n-t-r-a-i-r-e.

Nur der Lab'san'dar kann den kleinen Kosmos dieser drei Gruppierungen vereinen, wie er schon den der Sand'hor und Alligadronen vereinte. Wird er das Wunder vollbringen? Will er das überhaupt oder verfolgt er eigennützige Ziele?

Feministische Aspekte:

Das Feministische an "Der Lab'san'dar" ist eindeutig die starke weibliche Übermacht sowohl bei den Menschen als auch den Sand'hor. Die Frauen sind zwar keine Amazonen, die die Macht an sich reißen, aber jede auf ihre Weise weist eine innere Stärke auf, die sie mit Schläue zum Erfolg führt.

Die Menschenfrau Solitude findet während der Geschichte zu ihrer eigenen Überzeugung zurück und verlässt dadurch sogar ihre neuen Freunde. Die Sand'hor Sid'he setzt einen Alligadronen für ihre Zwecke ein und er merkt es nicht einmal. Die Menschenfrau Shaila führt die Menschen durch ihre Wärme, aber auch mentale Kraft in eine bessere Zukunft. Die Mutter des Lab'san'dar, die Sand'hor Rantsch'ha, merkt durch ihr Fingerspitzengefühl, dass die Situation des Paktes zwischen den Völkern enorm brenzlig wird.

Wie dies zeigt, spielt das weibliche Geschlecht eine dominante Rolle in "Der Lab'san'dar".

Links:

Informationen und Leseproben finden sich auf meiner Autorenhomepage http://www.HenkeBuecher.de.

Über die Autorin:

Ich wurde 1973 geboren, wohne in der Nähe von D'dorf mit meinem Verlobten und unseren drei Katzen.

Nach meiner Ausbildung zur Hotelfachfrau habe ich in folgenden Berufen gearbeitet: Hausdamenassistentin, Arzthelferin in einer Kinderarztpraxis, Teamassistentin in einer Management Consulting Firma, Empfangssekretärin.

Momentan arbeite ich als Empfangssekretärin in einer Softwarefirma und als freischaffende Autorin.

Eigene Buchveröffentlichungen in den Verlagen: Bastei, Coppenrath, Geest, Lacrima, Wortwelten, Andrea Schmitz und Adina-Online.

Für die Literaturzeitschrift Der Kultur Herold führe ich Interviews, schreibe Artikel und eine eigene Kolumne mit dem Titel "Schreibschnitzer oder Stilblüten?". Dem Kleinverlag Elfen Verlag helfe ich bei Lektorat und PR.

Ich bin Mitglied in der Autorenvereinigung Kibuli (Zusammenschluss von Kinder- & Jugendbuchautoren, und -illustratoren).

Im November 2003 errang ich den 2. Platz bei der Literaturpreis-Ausschreibung der Stadt Sangerhausen.

Sandra Henke, Juli 2004


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